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Inklusive Arbeitskultur: Warum und wie können wir dafür sorgen, dass sich alle einbezogen fühlen?

Veröffentlicht:

28. März 2023

Aktualisiert:

28. Dezember 2023

Die Organisationskultur ist das, was euer Unternehmen und eure Belegschaft zusammenhält. Unabhängig davon, für welche Art von Unternehmenskultur ihr euch entscheidet, ist die Umsetzung inklusiver Praktiken von grundlegender Bedeutung. Aber was ist eine inklusive Arbeitskultur? Warum ist sie wichtig, und wie könnt ihr die Inklusion am Arbeitsplatz fördern?

Jede:r Einzelne ist auf jeder Ebene eurer Organisation für Inklusion verantwortlich. Obwohl der Aufbau eines vielfältigen Teams für die Entwicklung eines Arbeitsumfelds, das allen Communities gerecht wird, unerlässlich ist, ist dies nur Aspekt von DEI (Diversity, Equity, und Inclusion). Die Rekrutierung von Mitarbeitenden mit unterschiedlichem Hintergrund und von Minderheiten ist großartig, aber sie reicht nicht aus, um Büros fair zu gestalten.

Wollt ihr, dass alle gleich behandelt werden und alle die gleiche Chance auf Erfolg haben? Dann müsst ihr auch an Gleichstellung und Inklusion denken, die beiden anderen Aspekte von DEI. Letzte Woche haben wir einen Artikel über Gleichstellung und ihre Rolle bei der Erreichung von Fairness am Arbeitsplatz veröffentlicht. Nun ist es an der Zeit, sich auf die Schaffung eines inklusiven Arbeitsumfelds zu konzentrieren.

Die Bedeutung der Förderung einer inklusiven Arbeitskultur

Eine inklusive Arbeitskultur setzt Praktiken und Verhaltensweisen voraus, die ein Gefühl der Zugehörigkeit für alle Communities schafft und jedem Mitarbeitenden den Zugang zu den gleichen Chancen ermöglichen. Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung, Behinderung und all die anderen Beispiele für Vielfalt am Arbeitsplatz sind willkommen, werden respektiert und erhalten die gleiche und faire Chance, sich beruflich zu entwickeln. Wenn Inklusion Teil der Unternehmenskultur ist, stellt sie einen der wichtigsten Unternehmenswerte dar. Daher wird von allen Mitarbeitenden in jeder Position erwartet, dass sie sich inklusiv verhalten.


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Gruppe verschiedener berufstätiger Frauen, die zusammenarbeitet
Eine Gruppe unterschiedlicher Frauen arbeitet zusammen

Die Gründe, warum der Aufbau eines inklusiven Arbeitsumfelds essentiell ist

Die Anwendung inklusiver Praktiken verbessert die Mitarbeitererfahrungen 

Erfolgreiche Mitarbeitende lassen Unternehmen florieren. Unglückliche und unzufriedene Arbeitnehmende fühlen sich jedoch von ihrem Berufsleben abgekoppelt. Dies wirkt sich direkt auf ihre Leistung aus. Die Mitarbeitererfahrung spielt eine wichtige Rolle bei der Steigerung der Zufriedenheit und Produktivität der Mitarbeitenden, aber ein inklusiver Arbeitsplatz steigert die Mitarbeitererfahrung! Er schafft ein Arbeitsumfeld, in dem sich Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund wohl und respektiert fühlen. 

Inklusion senkt die Fluktuation eurer Mitarbeitenden

Wenn ihr ein Gefühl der Zugehörigkeit schafft, jedem die gleichen Chancen ohne Diskriminierung gebt und diese Aspekte in den Vordergrund stellt, erfüllt ihr bereits eine Reihe wichtiger Erwartungen der Arbeitnehmenden. Mehr denn je wollen Menschen einen Arbeitsplatz, der ihren persönlichen Werten entspricht. Für Millennials und Gen Z ist soziale Gerechtigkeit ein entscheidendes Thema. Daher legen sie großen Wert auf DEI-Initiativen. Aber auch die berufliche Entwicklung ist ein wesentlicher Aspekt. Da die Generation Z die vielfältigste demografische Gruppe ist, ist es ein Muss, allen Gemeinschaften die gleichen Chancen zu bieten, um diese jungen Talente zu halten. Sowohl Millennials als auch die Generation Z zögern nicht, ihren Job zu kündigen, wenn ihre Erwartungen nicht erfüllt werden. Die Konzentration auf DEI ist ein guter Weg, um die Mitarbeiterfluktuation niedrig zu halten.

Eine inklusive Arbeitskultur zieht Talente an

Mitarbeiterbindung und Attraktivität gehen Hand in Hand. Daher ist es wahrscheinlich, dass das, was eure Arbeitnehmenden an euer Unternehmen bindet, auch das ist, was sie dazu bringt, bei euch arbeiten zu wollen. Die Unternehmenskultur ist ausschlaggebend für die Entscheidung, sich bei einem Unternehmen zu bewerben oder nicht. Die Förderung einer mitarbeiterorientierten und inklusiven Kultur verschafft euch einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt, um die besten Talente anzuziehen.


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Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion steigern Produktivität und Leistung

Wie in unserem Artikel über die Vorteile der Vielfalt am Arbeitsplatz hervorgehoben wurde, sind vielfältige Teams 19% innovativer als andere. Das ist jedoch nur einer der Gründe, warum DEI so wichtig ist. Ein weiterer Grund ist, dass die Zusammenführung von Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund ein sehr einfallsreiches Team bildet. Um euren Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten zu teilen, das Beste aus ihren Erfahrungen zu machen und das Wissen aller in vollem Umfang zu nutzen, müsst ihr die Vielfalt auf allen Ebenen eures Unternehmens fördern. 

Die Schaffung eines integrativen Arbeitsumfelds stärkt euren Ruf und euer Markenimage

DEI-Angelegenheiten gehen über eure physischen Büroräume hinaus. Menschen machen sich mehr Gedanken über soziale Ungerechtigkeit, und die Generation Z ist in dieser Sache besonders aktiv. Die Initiativen zur Schaffung eines vielfältigeren, gerechteren und inklusiveren Arbeitsumfelds sind nicht nur wichtig, wenn man sich um eine Stelle bewirbt, sondern auch, wenn man ein Unternehmen unterstützt, indem man Partner:in oder Kund:in wird. Heutzutage verbreitet sich der Ruf schnell über soziale Medien und andere Online-Plattformen. Die Entwicklung einer echten DEI-Strategie ist von grundlegender Bedeutung für die Aufrechterhaltung eines positiven und auf Menschen ausgerichteten Markenimages. 

Inklusion am Arbeitsplatz ist der erste Schritt eines erfolgreichen Managementstils

Ein inklusiver Führungsstil hilft euch, die Erwartungen eurer Mitarbeitenden zu erfüllen. Menschen, die einer Minderheit angehören, wollen vertreten sein und die gleichen Chancen haben wie andere. Aber auch Arbeitnehmende, die keiner bestimmten Minderheit angehören, wünschen sich mehr soziale Gerechtigkeit und Fairness am Arbeitsplatz. Als Führungskraft ist es euer Hauptziel, dafür zu sorgen, dass eure Mitarbeitenden erfolgreich sind und ihre Ziele erreichen, oder? Durch die Förderung von Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion könnt ihr von den oben genannten Aspekten profitieren und zweifellos einen großen Beitrag zum Erfolg eures Teams leisten.


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Frau im Rollstuhl arbeitet von zu Hause aus
Frau arbeitet von zu Hause aus

Best Practices für inklusive Arbeitsplätze

Gebt all euren Mitarbeitenden eine Stimme

Wie könnt ihr in der Praxis ein inklusives Arbeitsumfeld schaffen? Allen Mitarbeitenden eine Stimme zu geben, ist die erste Verpflichtung, die ihr eingehen müsst, wenn ihr Inklusion am Arbeitsplatz fördern wollt. Niemand sollte zurückgelassen werden und jeder sollte die Möglichkeit haben, seine Meinung zu äußern (ohne Angst zu haben, dass sich das auf die Karriere auswirkt). Alle Communities sollten auch bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden, und es sollten Umfragen durchgeführt werden, um allen Teammitgliedern die Möglichkeit zu geben, ihre Meinung zu teilen.

Verwendet eine inklusive Sprache am Arbeitsplatz

Die Förderung eines inklusiven Vokabulars am Arbeitsplatz trägt dazu bei, Vorurteile und Ausdrücke, die Minderheiten diskriminieren, zu vermeiden. Euer Ziel ist es, eine Sprache zu sprechen, die so viele Menschen wie möglich einschließt. Anstatt euer Team zu motivieren, indem ihr beispielsweise sagt: "Meine Herrschaften, packen wir's an!", könntet ihr sagen: "Okay, Leute, packen wir's an!". Ihr könnt auch den Begriff "Elternurlaub" anstelle von "Mutterschafts-/Vaterschaftsurlaub" verwenden. Um eine inklusive Arbeitskultur zu fördern, versucht, in eurer mündlichen und schriftlichen Kommunikation (Stellenbeschreibung, interne Mailings, Slack, Beiträge in den sozialen Medien usw.) so inklusiv wie möglich zu sprechen. 

Gestaltet einen inklusiven Arbeitsplatz

Stellt euch vor, wie sich Arbeitnehmende mit Behinderung fühlen würden, wenn sie keinen Zugang zu Geräten hätten, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Sehr oft wird das Kästchen "Vielfalt" angekreuzt, aber in Bezug auf Gleichstellung und Inklusion gibt es noch Raum für Verbesserungen. Bei der Schaffung einer inklusiven Arbeitskultur geht es nicht nur um das Verhalten, sondern auch darum, wie inklusiv euer Büro gestaltet ist. Versetzt euch dazu in die Lage eurer Teammitglieder. So könnt ihr feststellen, ob die physische Arbeitsumgebung inklusiv gestaltet ist oder nicht, und entsprechende Änderungen vornehmen. 

Inkludiert Feiertage aus allen Religionen in euren Unternehmenskalender 

Die Aufnahme aller religiöser Feiertage - oder der in eurem Unternehmen vertretenen Feiertage - in euren Unternehmenskalender ist eine weitere gute Möglichkeit, Inklusion am Arbeitsplatz zu fördern. Dadurch können alle Mitarbeitenden, unabhängig von ihrem religiösen Hintergrund, die für sie wichtigen Tage feiern. So können muslimische Teammitglieder beispielsweise einen Tag frei nehmen, um Eid-al-Fitr oder Eid-al-Adha zu feiern. Jüdische Mitarbeitende könnten sich für Rosch Haschana und Jom Kippur freinehmen wollen. Wenn ihr die Feiertage nicht auf die Hauptreligion eures Landes beschränkt, sondern auch andere Glaubensrichtungen feiert, zeigt das euren Mitarbeitenden, dass der Glaube aller respektiert und berücksichtigt wird.


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Frau schreibt in einem Notizbuch
Einholung des Feedbacks der Mitarbeitenden 

Schafft Bewusstsein durch DEI-Schulungen

DEI-Schulungen helfen eurer Belegschaft, den Purpose von Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion zu verstehen und sie zu einem Teil eurer Kultur zu machen. Ziel dieser Art von Schulung ist es auch, sicherzustellen, dass DEI-Initiativen auf allen Ebenen eures Unternehmens angewandt werden. Workshops liefern auch konkrete Ideen und ermutigen alle, ihre Meinungen zu diesem Thema zu äußern. Mitarbeitende können ihre Unterschiede diskutieren, mehr über die Gefühle anderer erfahren und Lösungen finden, um ihr Arbeitsumfeld inklusiv zu gestalten.

Bittet um konstruktives Feedback zur Förderung eines inklusiven Arbeitsumfelds

Unsere letzte Empfehlung zur Förderung einer inklusiven Arbeitskultur ist eine der wichtigsten. Es ist von entscheidender Bedeutung, eure Mitarbeitenden zu fragen, wie ihr ihr Arbeitsumfeld inklusiv gestalten könnt. Niemand kann euch besser sagen, was bei diesem Thema verbessert werden könnte als sie. Ihr könnt sie entweder in einem persönlichen Gespräch befragen oder eine anonyme Umfrage verschicken, wenn ihr glaubt, dass es ihnen unangenehm ist, euch persönlich ihre Meinung zu Inklusion am Arbeitsplatz mitzuteilen. 


Wie könnt ihr eine inklusive Arbeitskultur in eurem Unternehmen fördern? Wir hoffen, dass euch dieser Artikel hilft, dieses wichtige Thema besser zu verstehen und euch einige nützliche Ideen für die Schaffung eines inklusiven Arbeitsumfelds für alle Mitarbeitenden gibt. Flexible Arbeitsregelungen unterstützen auch DEI-Praktiken, da sie es jedem ermöglichen, einen Wochenplan zu haben, der den individuellen Bedürfnissen entspricht. Beispielsweise eröffnet die Möglichkeit der Remote-Arbeit neue Chancen für Menschen mit Behinderungen und hilft Eltern, Elternschaft und Beruf zu vereinbaren. Sucht ihr noch nach einer einfachen Möglichkeit, euren hybriden Arbeitsbereich und eure Mitarbeitenden zu verwalten? Fragt eine kostenlose Demo der deskbird App an und entdeckt alle unsere mitarbeiterorientierten Funktionen und kostensparenden Lösungen!

Inklusive Arbeitskultur: Warum und wie können wir dafür sorgen, dass sich alle einbezogen fühlen?

Paulyne Sombret

Paulyne ist eine hoch angesehene Expertin für hybrides Arbeiten. Sie ist bekannt für ihre Schriften über Nachhaltigkeit im hybriden Büro, flexible Arbeitsmodelle und Mitarbeitendenerfahrung. Mit einem starken Hintergrund in den Bereichen Content und SEO erforscht sie in ihrer Arbeit die spannenden Trends und neuesten Entwicklungen in der Arbeitswelt.

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